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HEIDEGGER UND DIE JUDEN

Internationale Tagung am Martin-Heidegger-Institut
mit einem Eröffnungsvortrag von Jean-Luc Nancy 

Fotos

30. Oktober - 1. November 2014

Bergische Universität Wuppertal
Gebäude K, Ebene 11, Raum 07 (Lageplan)
Gaußstr. 20
42119 Wuppertal

Die Tagung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

PROGRAMM (download)

Donnerstag, 30. Oktober 2014

14:30 Peter Trawny (Wuppertal): Begrüßung

15:00 Jean-Luc Nancy (Strasbourg): Die Banalität Heideggers

16:15 Nicolas Fernando de Warren (Leuven): Heidegger, Judentum, und der zweite dreißigjährige Krieg

17:30 Andrew J. Mitchell (Atlanta): Der Kampf für eine "zukünftige geistige Welt". Heideggers Rektorat in den "Schwarzen Heften"

 

Freitag, 31. Oktober 2014

9:00 Françoise Dastur (Nizza): Gibt es ein "Wesen" des Antisemitismus?

10:15 Danielle Cohen-Levinas (Paris): Das Judentum: zwischen Meta-politik und Meta-historie

11:30 Florian Grosser (St. Gallen): Heidegger, Levinas und die Frage bedeutsamer Alterität

13:00 - 15:00 Mittagspause

15:00 Donatella Di Cesare (Rom): Das Sein und der Jude. Heideggers metaphysischer Antisemitismus

16:15 Marcia Cavalcante (Stockholm): Heidegger, die Juden, Heute

17:30 Angel Xolocotzi (Puebla): Die geschichtslose Berechenbarkeit. Heidegger und die subjektive Interpretation des Judentums

 

Samstag, 1. November 2014

9:00 Christian Sommer (Paris): Heidegger, politische Theologie

10:15 Alain David (Paris): "Die Abwesenheit des Antisemitismus genügt auf keinen Fall." ("L'absence d'antisémitisme ne suffit nullement.")

11:30 Peter Trawny (Wuppertal): Zum "Rassegedanke" bei Heidegger 

13:00 Abschlussdiskussion


 

Ort und Selbst. Heideggers Auto-topo-graphie

Programm
Anfahrt
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Internationaler Forschungstag am 19. November 2013 im Gästehaus der Bergischen Universität Wuppertal auf dem Campus Freudenberg

Veranstaltet vom Martin-Heidegger-Institut in Kooperation mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Förderung der Alexander-von-Humboldt-Stiftung

Der Begriff der Auto-topo-graphie ist ein experimenteller, offener. Nicht erst im „seynsgeschichtlichen“ Entwurf des „Ereignisses“ denkt Martin Heidegger das „Selbst“ niemals ohne seine Verortung in einer „Welt“ und auf einer „Erde“. Bereits die zu bemerkende Rede von „den Griechen“ und der Φύσις „des Griechenlands“ scheint sich in diesem Bereich zu bewegen.

Die „Seynsgeschichte“ wäre dann nichts anderes als eine Topologie verschiedener Selbst-Bestimmungen, wobei die politische Implikation eines solchen Gedankens naheliegt und berücksichtigt werden sollte. „Deutschland“ und „Griechenland“ scheint für Heidegger ein besonderes auto-topo-graphisches Verhältnis eingegangen zu sein, das selbst dort noch wichtig ist, wo die eine auto-topo-graphische Bestimmung im 2. Weltkrieg zu verschwinden droht.

Es wäre nicht nur zu untersuchen, wieweit Heidegger eine solche Auto-topo-graphie verfolgt und ausbaut (also: ob die experimentelle Begriffsfindung glückt oder scheitert), sondern inwieweit sie überhaupt philosophisch möglich ist und welche Konsequenzen sie hat.

Der internationale Studientag im Rahmen des Martin-Heidegger-Instituts soll in sechs verschiedenen Vorträgen unterschiedliche Perspektiven auf die Auto-topo-graphie thematisieren.

Eingeladene:
Jesús Adrian Escudero (Freiburg)
Adriano Fabris (Padua)
Sean Kirkland (Chicago)
Dean Komel (Ljubljana)
Susanna Lindberg (Helsinki)
Peter Trawny (Wuppertal) 


  

Internationale Tagung "Heideggers Esoterik? Zum Verhältnis von Philosophie und Öffentlichkeit" an der Bergischen Universität Wuppertal vom 24.-26. Mai 2013.

Tagungsprogramm